Infrastructure Lifecycle Management (kurz: ILM) beschreibt die Steuerung der IT-Infrastruktur(-ressourcen) über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Planung über den Aufbau und Betrieb bis hin zur Wartung und letztendlichen Stilllegung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Infrastruktur in einer (Multi-)Cloud-Umgebung implementiert ist oder im lokalen Rechenzentrum.
Für Unternehmen bietet ILM eine Reihe von Vorteilen. Dazu zählen unter anderem eine höhere Effizienz und Flexibilität, ein gesteigerter Automatisierungsgrad, eine bessere Kostenkontrolle und -optimierung sowie mehr Sicherheit, Transparenz und Nachhaltigkeit.
Eine wesentliche Komponente im ILM ist das Secrets Management. Damit können „Secrets“, also sensible Daten wie Zugangsdaten oder Zertifikate, sicher und zentralisiert gespeichert, kontrolliert verteilt und deren Zugriff kontinuierlich überwacht werden. So können nur autorisierte Nutzer oder Systeme auf die sensiblen Ressourcen zugreifen.